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Bhutan Reisetipps | Hier ist Buddhismus allgegenwärtig

Bhutan Reisetipps

Auf fast allen Bergen und in den Dörfern wehen in Bhutan die Gebetsfahnen. Überall drehen sich die Gebetswalzen, und an heiligen Orten mangelt es in diesem Land nicht. Der Buddhismus ist allgegenwärtig. Kaum ein anderes Land der Erde ist so schwierig zu erreichen und zu bereisen wie Bhutan. Aber auch darin liegt ein grosser Reiz.

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Anreise aus der Schweiz

Internationale Verbindungen nach Bhutan bestehen von Bangkok, Neu Delhi, Dhaka, Kathmandu und Kolkata. Mit der Druk Air fliegt man nach Paro, 70 Kilometer von Thiumphu entfernt. Da der Flughafen zwar auf 2100 Höhenmetern liegt und dennoch in einem tiefen Tal kann es bei extremen Witterungsbedingungen zu stundenlangen Verspätungen kommen. Die Flugzeit von der Schweiz nach Bhutan beträgt - bei einem Zwischenstopp in Neu Delhi - etwa fünfzehn Stunden und 30 Minuten.

Einreise und Einfuhrbestimmungen

Schweizer Staatsbürger müssen zur Einreise ein Visum beantragen. Die Reise wird über uns bei einem in Bhutan registrierten Veranstalter gebucht. Die Einreise ist lediglich in Gruppen möglich und erfordert die Zustimmung des bhutanischen Ministeriums für Tourismus. Der Reisepass muss noch eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten haben. Die Visagebühren sind am Flughafen oder am Grenzübergang in Höhe von 40 US-Dollar zu entrichten. Das Visum hat eine Gültigkeit von zwei Wochen und kann in der Hauptstadt Thiumphu verlängert werden. Wir erledigen als Spezialist für Fernreisen alle Formalitäten einer Rundreise durch Bhutan.

Klima und Reisezeit

Die klimatischen Verhältnisse im Lande sind unterschiedlich und hängen ab von der Jahreszeit und der Höhe. Im Winter ist in höher gelegenen Orten wie Bumthang und Paro mit Frost zu rechnen. Auch im Herbst kann es nach Sonnenuntergang überall recht kühl werden. In den südlichen Bereichen Bhutans herrschen in den Sommermonaten tropische Temperaturen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Als angenehmste Reisezeit gelten die Monate zwischen November und Februar.

Kinder und Familien

Wer mit seinen Kindern nach Bhutan reist, erlebt einen Familienurlaub der besonderen Art. Da es keinen Massentourismus gibt, geniessen auch die Kleinsten Natur und Kultur. Kinder unter fünf Jahren reisen im Lande kostenlos. Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren erhalten eine 50-prozentige Ermässigung auf Tickets. Im Jigme Dorji Nationalpark (Link: Bhutan Tourismus) gibt es die vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden und rote Pandas. Auch das ist für alle Familienmitglieder ein grosses Erlebnis.

Religion

Das Königreich weist in Religion und Lebensstil etliche Parallelen zum tibetanischen Nachbarn auf. Der Glaube ist bei den Menschen tief verwurzelt. Der Buddhismus ist Staatsreligion und wird von etwa 75 Prozent der Bevölkerung praktiziert. Der Rest bekennt sich zum Hinduismus. Bhutan ist eines der letzten Länder der Welt des Vajrayana-Buddhismus (Lehre des Mittleren Weges). Dies ist die tiefsinnigste Denkschule der Welt mit einem tibetanischen Erbe, das sich mit dem Geisterglauben vermischt.

Sprachen

In Bhutan gibt es zahlreiche Sprachen und Dialekte. Die Nationalsprache heisst Dzongkha. Da zahlreiche Menschen im Lande englisch sprechen, sind Kontakte mit der Bevölkerung fast immer problemlos möglich. In den ländlichen Gebieten gibt es etliche tibeto-birmanische Sprachen. Im Süden trifft man auch auf Menschen, die Nepali beherrschen oder sich in indoranischen Dialekten unterhalten.

Strom und Netzspannung

Die Netzspannung beträgt, wie in der Schweiz, 220 Volt. Allerdings variieren die Steckdosen. Deshalb sollte sich ein Adapter unbedingt im Reisegepäck befinden. Stromausfälle sind in Bhutan keine Seltenheit. Wer mit einer Taschenlampe ausgerüstet ist, kommt bei anhaltender Dunkelheit in den Hotels gut zurecht.

Sicherheit und Reisehinweise

Spezielle Impfungen sind bei der Einreise nach Bhutan nicht nachzuweisen. Allerdings ist es empfehlenswert, sich vor dem Flug über den bestehenden Impfschutz zu informieren. Geraten werden Impfungen gegen Tetanus, Polio, Hepatitis A und Diphtherie. Ein Gelbfieber-Impfnachweis ist nur dann erforderlich, wenn Urlauber aus einem Land einreisen, in dem das Gelbfieber von der Weltgesundheitsorganisation nachgewiesen wurde. Ein Schutz gegen Malaria oder Dengue Fieber ist nicht zwingend erforderlich. Im übrigen gilt Bhutan als sicheres Reiseland. > EDA Reisehinweise

Telefonieren mit dem Handy

Wer mit seinem Handy aus dem Königreich Bhutan in die Schweiz telefonieren möchte, sollte im Besitz eines Triband-Geräts sein. Von den grösseren Hotels des Landes kann man im Festnetz telefonieren. Mittlerweile gibt es auch Internet-Cafés. E-Mails kann man von den Postämtern abschicken. Bei Trekking-Touren im Osten ist man allerdings weitgehend von der Aussenwelt abgeschnitten.

Trinkgelder

Auch in Bhutan sind Trinkgelder eine freiwillige Leistung. In Hotels und Restaurants sind Aufschläge zum Service eher die Seltenheit und meist im Rechnungspreis enthalten. Bei Rundreisen sollte man dem Fahrer und dem Guide am Ende der Tour Umschläge mit dem Trinkgeld der gesamten Gruppe überreichen. Ähnliches gilt für eine Trekking-Mannschaft.

Verkehrsmittel

Thimphu ist eine der wenigen Hauptstädte der Welt, in denen der Verkehr ohne Ampeln auskommt. Vor Jahren gab es sie, doch die waren den Einwohnern nicht geheuer und wurden wieder abgeschafft. Auf den Strassen herrscht Linksverkehr. Da es keinen Individual-Tourismus gibt, werden in Bhutan keine Mietwagen und Mietwagenrundreisen angeboten. Wer mit dem Taxi unterwegs ist, sollte sich auf lange Fahrten einstellen, denn höhere Geschwindigkeiten sind wegen der zahlreichen Kurven nicht möglich.

Währung und Zahlungsmittel

Seit der Währungsreform im Jahr 1974 ist der Ngultrum die offizielle Währung in Bhutan. Er ist an die indische Rupie im Verhältnis 1:1 gekoppelt. Die Rupie ist auch in Bhutan ein gängiges Zahlungsmittel, allerdings sollte man beachten, dass 500 oder 1000-Rupien-Scheine nicht angenommen werden. Kreditkarten setzen sich auch in diesem Lande immer mehr durch. Sie werden in zahlreichen Hotels akzeptiert. Bargeld an Automaten gibt es eher selten.

Besonderheiten

Die Ausfuhr von Antiquitäten ist nach einer Bhutan Reise streng verboten. Das gilt auch für Pflanzen und tierische Produkte. Persönliche elektronische Geräte müssen bei der Einreise deklariert werden.

Zeitzonen und Zeitverschiebung

In Bhutan ist es vier Stunden später als in der Schweiz. Im Winter sind es fünf Stunden. Die Zeitzone heisst Asia/Thimphu/Butan Time (BTT).

Feiertage

10. 1.: Tag der Opfergaben  
9./10. 2.: Losar      
21. 2.: Geburtstag des Königs  
2. 5.: Geburtstag des dritten Druk Gyalpo
21. 5.: Siddhartha Gautamas Parinirvana
8. 7.: Erste Predigt Buddhas  
10. 7.: Geburtstag des Guru Rinpoche
1. 11.: Krönungstag des fünften Druk Gyalpo
11. 11.: Geburtstag des vierten Druk Gyalpo
17. 12.: Nationaler Feiertag